Zartbitter – dacapo!

Der neuebuehneSalon „Zartbitter“ war im Mai 2016 ausverkauft; aufgrund der großen Nachfrage gibt es im September ein Dacapo in der neuebuehnevillach.

neuebuehneSalon: „Zartbitter“ – in memoriam Georg Danzer und Ludwig Hirsch
Eine musnbSalon_zartbitter_sep_klikalisch-literarische Hommage von CHL+BAND sowie den Autoren bzw. Herausgebern Franz Christian Schwarz und Andy Zahradnik mit Auszügen aus deren Büchern „Georg Danzer: Träumer – Bekannte und unbekannte Texte“ sowie „I lieg am Ruckn. Erinnerungen an Ludwig Hirsch“.
 Dienstag, 20. September 2016, 20:00 Uhr: Villach, neuebuehnevillach (Rathausplatz 1, www.neuebuehnevillach.at).
Karten: Villacher Kartenbüro, Freihausgasse 3, 04242/27341, office@villacherkartenbuero.at; Limitierter Kartenvorverkauf in Klagenfurt: Buchhandlung Heyn

 Ein neuebuehneSalon in memoriam Georg Danzer und Ludwig Hirsch. „Zartbitter“ könnte das kleinste gemeinsame Vielfache und zugleich der größte gemeinsame Nenner der beiden Musikpoeten lauten, die heuer 70 geworden wären.
CHL+Band zollen Tribut und Respekt mit einer Auswahl der besten Lieder; Autor Andy Zahradnik präsentiert die biographische Publikation „I lieg am Ruckn. Erinnerungen an Ludwig Hirsch“, Herausgeber und Danzer-Manager Franz Christian Schwarz präsentiert den Band „Georg Danzer: Träumer. Bekannte und unbekannte Texte“ (VÖ: 5. 9.), beide aus dem Verlag Ueberreuter Sachbuch.

Zartbitter – in memoriam Georg Danzer und Ludwig Hirsch
„Zartbitter“ könnte das kleinste gemeinsame Vielfach und zugleich der größte gemeinsame Nenner der Musikpoeten Georg Danzer und Ludwig Hirsch lauten.
Der eine – Hirsch – eigentlich Schauspieler, der andere – Danzer – Liederschreiber durch und durch. Die heimische Musikszene und den vielzitierten Soundtrack des Lebens für viele haben beide geprägt. Der eine mit „Gel‘ du magst mi“, der andere mit „Jö schau“. Damit seien aber nur zwei der größten Singlehits der beiden genannt, die keineswegs repräsentativ für das musikalische und poetische Schaffen der Liedermacher sind. Vielmehr sind es Lieder wie „I lieg am Ruckn“, „Spuck den Schnuller aus“ oder „Die Omama“ aus Hirschs Debütalbum „Dunkelgraue Lieder“ (1978), die in den Köpfen der Zuhörer verankert sind. Oder Danzers politische Hymne „Da oide Wessely“, der freche „Vorstadtcasanova“ oder die Ballade „Des is mei Frau“, eines der schönsten Liebeslieder überhaupt.

Die musikalischen Erinnerungen interpretieren CHL+BAND, die sich der Hege und Pflege des Austro-Pop/-Rock abseits von Bierzeltgeschunkel verschrieben haben.

Den literarischen Aspekt zum neuebuehneSalon im September bilden zwei Publikationen über die beiden Liedschöpfer, präsentiert von Musikjournalist und Autor Andy Zahradnik: „I lieg am Ruckn. Erinnerungen an Ludwig Hirsch“ von Johnny Bertl, Cornelia Köndgen und Andy Zahradnik, sowie von Franz Christian Schwarz als (ex) Manager von Georg Danzer und Herausgeber des Bandes „Georg Danzer: Träumer – Bekannte und unbekannte Texte“.

Ebenfalls vor Ort am Büchertisch der Buchhandlung Heyn erhältlich: „Georg Danzer, Franz Christian Schwarz, Andy Zahradnik: Große Dinge – Erlebtes und Erzähltes“ (alle: Verlag Ueberreuter Sachbuch).

CHL+BAND …

… widmen sich seit 13 Jahren der Pflege des österreichischen Popkulturguts, konkret der Gattung Pop- und Rockmusik in österreichischem Deutsch bzw. im Dialekt. Die Konzerte sind wie ein Déja vu: ausgewählte Klassiker des AustroRock, Raritäten und viel zu selten Gehörtes von Danzer, Ambros, Hansi Lang, Falco, Franz Morak und vielen mehr.

Ergänzt wird der musikalische Querschnitt durch die österreichische Popgeschichte mit dem Beweis, dass in jedem Stück aus der Geschichte des Rock’n’Roll ein Stück Austropop steckt – wenn man nur den richtigen (Dialekt-) Text dazu singt …

CHL+BAND sind: CHL (Gesang, Akustikgitarre), Markus Wutte (Leadgitarre, Gesang),
Stefan Flores (Gitarre, Gesang), Gernot Ragossnig (Bass), Didi Ofner (Drums).

Mehr Infos: www.chlpusband.at

Informationen zu den Büchern:

„Georg Danzer: Träumer – Bekannte und unbekannte Texte. Herausgegeben von Franz Christian Schwarz“, Verlag Ueberreuter Sachbuch, September 2016

Georg Danzer, der am 7. Oktober 2016 70 Jahre alt geworden wäre, war nicht nur einer der wichtigsten und einflussreichsten österreichischen Liederschreiber und Interpreten, sondern verfasste auch zahlreiche Gedichte und Kurzgeschichten. Eine Auswahl dieser teilweise bisher unveröffentlichten Werke, ergänzt durch autobiografische Liedtexte, hat Herausgeber Franz Christian Schwarz im Buch „Träumer“ zusammengefasst.
(LESEPROBE:)
Zuerst wollte ich poetisch sein. Dann schrieb ich tage-, nächtelang. Immer wollte ich irgend etwas Besonderes sein, irgendwer Bestimmter. Ich selbst, das war eine Gestalt, völlig ungreifbar und unbegreiflich, hinter einer regennassen Scheibe versteckt, diffus, ohne Konturen. Ich spielte mich selbst. Und ich glaube, ich tue es noch. Dann kam ich irgendwann dahinter, wie man Lieder schreibt, die bei der breiten Masse ankommen. So wurde ich vom Geheimtyp zum Erfolgsinterpreten.
(Aus: Das Brennen in der linken großen Zehe)

„I lieg am Ruckn. Erinnerungen an Ludwig Hirsch“ von Johnny Bertl, Cornelia Köndgen und Andy Zahradnik, erschienen im Verlag Ueberreuter, 2016

Ludwig Hirsch war Schauspieler, Poet und Liedermacher. Unaufdringlich nah, aber ungemein präsent hat er seine Texte in den Köpfen der Zuhörer verankert.
Seine Lieder haben auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Intensität verloren.
Dieses Buch versammelt Biografisches, Szenen und Situationen aus der Karriere und dem Leben von Ludwig Hirsch. Es zeigt das Bild eines außergewöhnlichen Künstlers und zurückgezogen lebenden, sensiblen Menschen, der mit seinen Liedern wie „I lieg am Ruckn“ oder „Komm großer schwarzer Vogel“ Ende der 70er-Jahre wie ein Wintersturm über Österreich kam.
Zu Wort kommen unter anderem Cornelia Köndgen, die Ehefrau und Schauspielerin, Moritz, der Sohn, Ludwig Hirschs langjähriger Bühnenpartner und bester Freund, Johnny Bertl, der Entdecker und Manager, Karl Scheibmaier, und zahlreiche weitere Weggefährten.

 

neuebuehneSalon

Die Reihe „neuebuehneSalon“ greift die Idee der literarischen bzw. musikalischen Salons auf und verknüpft bei jedem Salonabend mindestens zwei Spielarten der Kunst, vor allem Literatur und Musik. Im neuebuehneSalon sind Unterhaltung und Intellekt keine Gegensätze, sondern Programm, und zwar wie von der neuebuehnevillach gewohnt und gemäß dem neuebuehne-Leitbild „voll tiefer Menschlichkeit und gesellschaftspolitischer Relevanz“. Eine Kooperation der neuebuehnevillach mit KulturArbeiter Christian Lehner (kultur-arbeiter.at)

buch_hirsch CHLplusBAND_F2016-4_c_www.der-Photograph.com Georg_Danzer_c_Universal Music Hirsch, Dunkelgrau bis Himmelblau

 

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Kontakt: Pressekontakt, Interviewanfragen etc.: KulturArbeiter Christian Lehner, 0676 / 605 911 5; christian.lehner@kultur-arbeiter.at, www.kultur-arbeiter.at;

Fotos honorarfrei bei Angabe des Copyrights:

CHL+BAND: © www.der-Photograph.com

Georg Danzer: © Universal Music

Ludwig Hirsch: © Koch/Universal Music

Buchcovers: Ueberreuter Sachbuch